Ausgrabung der ehemaligen Bastion 3 der Bundesfestung Ulm rechten UfersDie vier relativ baugleichen Neu-Ulmer Festungsfronten stießen an drei Stellen zusammen, wodurch an diesen ausspringen Winkeln so genannte Bastionen entstanden. Die östlichste war die Bastion 3, etwa 300 Meter nordöstlich der Caponniere 4 am heutigen Künetteweg gelegen. Das Bauwerk an dieser Umwallungsspitze diente nach dem Zweiten Weltkrieg kurzzeitig als Schlachthof und wurde dann 1954 abgebrochen. An dessen Stelle entstanden die Feuerwache und der städtische Bauhof. Diese Gebäude wiederum wurden 2007 abgebrochen, dicht daneben fand 2008 die Landesgartenschau statt. Weil das Areal wieder bebaut werden soll, hat der Förderkreis Bundesfestung schon vor über fünf Jahren darauf hingewiesen, dass in diesem Fall zuerst der Zustand der im Boden verbliebenen Reste der Bastion zu untersuchen ist. Die Bundesfestungsanlagen stehen nämlich generell unter Denkmalschutz, egal ob verschüttet oder nicht. .
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung vom 18.-20. September 2009 in Ulm
Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns am Sonntag 13. Sept. im Rahmen des bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" mit einer Veranstaltung. Unter dem Motto "Was noch zu tun ist - eine Gegenüberstellung sehr unterschiedlich gepflegter Festungsbauwerke" luden wir interessierte und abenteuerlustige Besucher in das Fort Albeck und Fort Safranberg. Das Ziel war es, vor Ort die unterschiedlichen Erhaltungszustände der Bauwerke zu verdeutlichen. Das Fort Safranberg, welches seit 1995 im Eigentum des Vereines ist, wurde in den letzen Jahren, neben den zahlreichen Arbeiten im Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg, vorbildlich renoviert. (Mehr dazu erfahren Sie
In den vergangenen Wochen haben sich die Ereignisse rund um die Festung überschlagen. Bevor wir in den Urlaub gehen, möchten wir Sie wenigstens mit einem Überlick versorgen - Bilder folgen!